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Globale Franchises und lokale Loyalität kollidierten im deutschen Streaming

Ausgabe Deutschland - „Streamer of the Month“: April 2026

Globale Franchises und lokale Loyalität kollidierten im deutschen Streaming

Der April untermauerte, wie stark gespalten – und wettbewerbsintensiv – die deutsche Streaming-Landschaft geworden ist. Internationale Franchises verfügten weiterhin über eine enorme Sichtbarkeit in Connected-TV-Umgebungen, während lokale Sender und deutschsprachige Unterhaltung nach wie vor ein starkes Standbein beim heimischen Publikum hatten. Anstatt dass sich ein einzelner klarer Sehtrend abzeichnete, spiegelte der Monat einen Markt wider, in dem globale Skalierung und lokale Vertrautheit nebeneinander existierten. Der Bericht „Deutschland Streamer of the Month“ für April untersucht, wie sich diese Dynamik in der Sichtbarkeit der Streaming-Dienste des Landes niedergeschlagen hat.

Eines der deutlichsten Signale kam von HBO Max, dessen Katalog den gesamten Monat über eine hohe Sichtbarkeit behielt. Titel wie Game of Thrones tauchten weiterhin prominent auf verschiedenen Geräten auf, was die anhaltende Anziehungskraft bekannter Franchises und Prestigedramen auf dem deutschen Markt unterstreicht. Diese Veröffentlichungen erschienen neben neueren Titeln und Katalogfavoriten und halfen HBO Max, eine konzentrierte Präsenz in Connected-TV-Umgebungen aufrechtzuerhalten. Wie diese Sichtbarkeit im Vergleich zu konkurrierenden Diensten abschnitt, wird im Bericht „Deutschland Streamer of the Month“ für April näher erläutert.

Andernorts hielt Prime Video sein Momentum durch eine Kombination aus zurückkehrenden Franchises und Schlagzeilen machenden Neuerscheinungen aufrecht. Titel wie The Boys blieben im Laufe des Monats stark sichtbar und illustrierten, wie etabliertes geistiges Eigentum weiterhin die Auffindbarkeit auf den deutschen Streaming-Diensten verankert. Gleichzeitig spielten Familien- und Animationstitel eine bemerkenswerte Rolle bei der Gestaltung der Sichtbarkeit und erweiterten den Mix über das reine Prestigedrama hinaus.

Lokale Programme waren jedoch alles andere als abwesend. RTL+, die ARD Mediathek und andere inländische Dienste platzierten Unterhaltung und langjährige lokale Favoriten weiterhin prominent auf den Oberflächen von Connected TVs. Diese Präsenz bestärkte, dass deutschsprachige Programme nach wie vor eine starke Vertrautheit beim Publikum genießen, selbst wenn globale Streaming-Bibliotheken ihre Reichweite ausbauen.

Der April spiegelte auch breitere strukturelle Veränderungen innerhalb des deutschen Medienumfelds wider. Konsolidierungsaktivitäten, gebündelte Vertriebsvereinbarungen und sich entwickelnde Senderpartnerschaften beeinflussten weiterhin, wie Streaming-Dienste für die Zuschauer sichtbar gemacht werden, insbesondere da Telekommunikationsbetreiber und Geräte-Ökosysteme eine größere Rolle bei der Inhaltsentdeckung spielen.

Welche Dienste behielten also die stärkste Sichtbarkeit in der deutschen Connected-TV-Landschaft bei, welche Titel blieben den Zuschauern am längsten präsent und wie verbanden sich Franchise-Stärke und lokale Loyalität, um die Streaming-Hierarchie im April zu formen? Vollständige App-Rankings, Titelanalysen und Einblicke in die Gerätenutzung sind im Bericht „Deutschland Streamer of the Month“ für April verfügbar.